#Wuppertal: We’ll come united: Meeting!

Einladung zum zweiten Wuppertaler Planungs- und Organisationstreffen am Donnerstag den 13. Juli, 19:30 Uhr im Café Ada, Wiesenstraße 6 in Wuppertal. Wir möchten alle Menschen, die mit und für Geflüchtete und Neu-WuppertalerInnen aktive sind, zu einem zweiten Planungs- und Organisationstreffen am Donnerstag, den 13. Juli ins Café ADA einladen. Bei einem ersten Treffen hatten sich mehrere Aktive am 16. Juni getroffen, um über einen Wuppertaler Beitrag zu den Aktionstagen der bundesweiten Kampagne „We‘ll come United“ zu sprechen. Ab dem 2. September soll mit verschiedenen Aktionen und Aktivitäten zum 2. Jahrestag des „Sommers der Migration 2015“ vor der Bundestagswahl Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung genommen werden. Die „We‘ll come United“-Aktionstage sollen mit einer großen Demonstration/ Parade in Berlin eine Woche vor der Wahl abgeschlossen werden.

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Die Kampagne soll zeigen, dass die vielfach diskreditierte „Willkommenskultur“ des Jahres 2015 bis heute vital fortbesteht. Noch immer sind Millionen von Menschen in der Arbeit mit und für Refugees aktiv. Medien und Politik zeichnen jedoch ein ganz anderes Bild und rassistische Hasskampagnen versuchen den Eindruck zu vermitteln, dass ein positives und selbst gestaltetes Zusammenleben mit neu angekommenen Menschen nur noch im Interesse Einzelner ist. „We‘ll come United“ soll dagegen zeigen, dass wir viele sind und dass die mit einem verzerrten Bild der Gesellschaft begründete, immer brutalere Abschreckungs- und Abschiebepolitik bei einem großen Teil der Bevölkerung nicht auf Zustimmung trifft.

Im Gegenteil: Zorn und Verzweiflung der Menschen, die sich für die Selbstorganisation geflüchteter Menschen, bei der Wohnungs-, Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche, in Sprachkursen, der Rechtsberatung oder schlicht für herzliche nachbarschaftliche oder kollegiale Beziehnungen engagieren, wachsen mit jeder neuen Abschiebung, jeder neuen gesetzlichen Schikane und jedem im Mittelmeer ertrunkenen Menschen. Dem Engagement und dem Zorn der Vielen soll „We‘ll come United“ im September einen lautstarken und gemeinsamen Ausdruck geben.

Wir empfinden Wuppertal als ein gelungenes Beispiel für den Versuch das Zusammenleben von Alteingesessenen und neu in der Stadt Lebenden positiv zu gestalten. Auch deshalb gilt Wuppertal bei Rechten oft als abschreckendes Modell. Umso mehr sind wir uns darin einig, dass es in und aus Wuppertal einen starken Beitrag zu „We‘ll come United“ geben sollte. Doch dafür brauchen wir die Hilfe aller; nur wenn zivilgesellschaftliche und politische Akteure den Wuppertaler Beitrag zusammen planen und organisieren, können die Aktionstage und die abschließende Parade in Berlin ein Erfolg werden.

Wir möchten daher alle, die sich nach wie vor mit Abschreckung und Abschiebung nicht abfinden wollen und die an einem „Willkommen in Wuppertal“ festhalten, zu einem weiteren Planungs- und Organisationstreffen einladen. Besprechen wollen wir verschiedene Aktivitäten ab dem 2. September, die von Veranstaltungen über Straßenfeste bis hin zu Kundgebungen reichen können, sowie eine gemeinsam organisierte Anreise nach Berlin zum 16. September.

Das Treffen findet am Donnerstag, den 13. Juli ab 19:30 Uhr im Café ADA statt. Wir freuen uns auf eure rege Teilnahme! (Wiesenstraße 6, Wuppertal-Elberfeld)

welcome2wuppertal (w2wtal) und andere Aktive

Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/327863034318346/

Informationen zur Kampagne: http://www.welcome-united.org/de/home/

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