#NoPrimark #Wuppertal: Abgabe vom Ultimatum an die Stadtspitze – #TagXkommt

noprimarkAm Nachmittag des 01.04.2015 trafen sich vor dem Rathaus in Wuppertal Barmen einige Menschen, um der Stadtspitze, also den regierenden Parteien CDU und SPD und dem Oberbürgermeister Jung das Ultimatum auszuhändigen.

Ein Ultimatum was nur deshalb gestellt wird, weil aller Protest und alle Aktivitäten gegen die Mehrkosten des Döppersberg und gegen die Eröffnung eines Primark in Wuppertal von der Stadtspitze ignoriert wurden. 13.000 Unterschriften für eine Kostendeckelung von 105 Millionen beim Döppersberg-Projekt wischten die Regierenden vom Tisch, indem sie sich auf einen Formfehler beriefen.

Nun ja, die Gründe für das Ultimatum sind an anderer Stelle schon sehr detailreich beschrieben.

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Da alle appellativen Formen des Protests ausgereizt worden sind, sich aber an der Einstellung der Stadtspitze nichts geändert hat, wird mit dem Aushändigen des Ultimatums nun ein neuer Stein ins Rollen gebracht, der politisch viel Sprengkraft bietet. Bei einer Umfrage in der Wuppertaler Rundschau hatten knappe 80% angegeben, dass sie keinen Primark in Wuppertal möchten. Das hätte ein deutliches Signal an die regierenden Parteien sein müssen, doch einmal mehr haben sie sich die Augen und Ohren zugehalten.

Die Delegierten, die das Schreiben an Herrn Oberbürgermeister Jung im Rathaus

DSC00879abgeben sollten, wurden inklusive Kameramann ohne Schwierigkeiten ins Rathaus gelassen. Die Polizei war zwar mit einer Streife aus vier Menschen präsent, hielt sich aber im Hintergrund. Offenbar setzt man zur Zeit auf Deeskalation. Der Pförtner nahm das Schriftstück an Herrn Oberbürgermeister Jung an und nach einem Interview für die Presse zog die Gruppe zum CDU-Parteibüro und gab dort ebenfalls das Ultimatum ab. Vor der direkt ans CDU-Büro angrenzenden Kik-Filiale, die ein/e Aktivist*In ebenfalls filmte, wurde die Gruppe von 2 Polizisten in Zivil angesprochen, dass das Filmen zu unterlassen sei.

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Mit der Schwebebahn ging es dann nach Elberfeld, wo das SPD-Parteibüro aufgesucht wurde und auch dort das Ultimatum persönlich abgegeben wurde. Einige der Aktivist*Innen hatten sich mit Tape den Mund zugeklebt, als Zeichen des Stimmverlusts der einzelnen Bürger*Innen rund um die Wuppertaler Stadtgestaltung.

shoppenstoppenAuch wenn aufgrund des schlechten Wetters nicht allzu viele Menschen dabei waren und auch die Pressevertreter*Innen nicht ganz so zahlreich erschienen sind, ist die offizielle Übergabe des Ultimatums ein guter erster Schritt der No-Primark-Kampagne. Die Stadt ist nun am Zug und wird sich wohl sehr bald mit der Wut der Menschen, die sich um ihre Stimme betrogen fühlen, auseinander setzen müssen.

Wir sehen uns auf der Straße!

07. April 19:00 Uhr AZ Wuppertal, Markomannenstraße 3, Wuppertal Infoabend (Link)

08. April 19:00 Uhr Vorbereitungstreffen AZ Wuppertal, Markomannstr 3, Wuppertal (Link)

11. April 20:30 Uhr Multi-Kulti, Hochstraße 53c, Wuppertal (Link)

12. April 13:00 Uhr Café Stilbruch, Marienstraße 58, Wuppertal (Link)

14. April 19:00 Uhr AZ Mülheim, Auerstraße 51, Mülheim a/d Ruhr Infoabend

14. April 19:00 Uhr AZ Wuppertal, Markomannenstraße 3, Wuppertal Infoabend

21. April 19:00 Uhr AZ Wuppertal, Markomannenstraße 3, Wuppertal Infoabend

23. April 19:00 Uhr, Kirchplatz, Wuppertal Offenes Plenum: Das Ultimatum läuft ab. Wie verfahren wir weiter? (Link)

25. April: 13:00 Uhr Shoppen Stoppen Alte Freiheit, Wuppertal (Link)

28. April 19:00 Uhr Wie war es & wie geht es weiter? z.B. am 1. Mai AZ Wuppertal, Markomannenstraße 3, Wuppertal

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