#NoPrimark #Wuppertal: #Primark Verhindern! – Centro Sociale Durchsetzen! Einladung zu einem offenenTreffen

UtopiaIn einer Umfrage votierten 78,8% der befragten Wuppertaler*Innen gegen die Eröffnung von einem Primark Discounter auf dem Döppersberg. Genau so, wie die Stadtspitze es keinen Deut interessierte, dass über 13.000 Einwohner*innen der Stadt Wuppertal letztes Jahr ihre Unterschrift für ein Bürgerbegehren über die Mehrkosten für den Döppersberg geleistet hatten, werden die Regierenden versuchen, für die menschenverachtende Ausbeutungsmaschine Primark eine Filiale auf dem Döppersberg bauen und eröffnen zu lassen. Wir sagen aber: Es reicht! Wir haben genug von einer Stadtspitze, die konsequent über die Köpfe der Menschen hinweg entscheidet, wie unsere Stadt sich weiter entwickelt.
 
Während in immer mehr Nachbarschaften Häuser durch Leerstand getthoisiert werden, scheinen weder Kosten noch Mühen gespart zu werden, um einen Döppersberg für profitgierige Konzerne wie Primark zu bauen. Konzerne, die ihre Mitarbeiter*Innen für einen Hungerlohn in Sweatshops in Länder wie z.B. Bangladesh und Pakistan arbeiten lassen. Auch als hunderte Menschen in den Sweatshops, wo für Konzerne wie Kik, Primark, H&M und wie sie alle heissen, Kleidung produziert wird, verbrannten, änderten diese Konzerne ihre Firmenpolitik nicht. Wir brauchen in Wuppertal aber keinen Primark. Nach der Sparpolitik der letzten Jahre brauchen wir Soziale Räume, wie z.B. die Wiedereröffnung vom Mirker Freibad oder ein Centro Sociale inklusive Refugee Welcome Center in der Marenstraße 41. Statt einer Primark Filiale könnte auf dem Teil des Geländes des Döppersbergs auch ein großer Platz entstehen, mit Bänken und etwas Grün, wo Wuppertaler*Innen und neu über den Bahnhof Angereisten einander begegnen könnten. In der von der Stadt wegen Einsturzgefahr eines der Häuser gesperrten Bandstraße könnte die Straße wieder frei gegeben werden, indem das Haus endlich abgerissen wird. Dort könnte dann ein kleiner Infoladen oder auch ein kleines Zentrum entstehen, wo Aktivitäten für Kinder- und Jugendliche organisiert werden könnten , wenn sie bei schlechtem Wetter nicht auf dem gegenüber liegenden Spielplatz spielen können. Das AZ an der Ecke Markomannenstraße/Gathe könnte bleiben, wenn die neue Moschee auf dem Döppersberg gebaut werden würde.. 
 
Fragen über Fragen. Wir wollen wieder eine Stadt für die Menschen, anstatt einer Stadt, die nur noch Beute für Investoren ist. Wir laden alle herzlich ein, zu einem Treffen, wo wir mit euch diskutieren wollen. Diskutieren, um eigene Ideen für unsere Stadt zu entwickeln und wie wir Projekte wie z.B. eine Primark Filiale auf dem Döppersberg verhindern können. Von der Stadtspitze haben wir nichts zu erwarten, wir werden soziale und öffentliche Räume selbst durchsetzen müssen. Eine andere Stadt ist möglich, aber nur dann, wenn wir uns dafür aktiv einsetzen.
Einladung zu einem offenenTreffen
 
Mittwoch 25. Februar 2015
 19:00 Uhr AZ Wuppertal
 Markomannenstraße 3
 Wuppertal
 
Die einladenden Gruppen sind:
Eisbrecher Wuppertal
Unterstützer*Innen der Marien41
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