#Wuppertal: Die #Marien41 Lebt – Refugee Welcome Center Jetzt!

marien31stickerEs ist etwas still geworden, aber die Initiative für ein Centro Sociale und ein Refugee Welcome Center in der Marienstraße 41 in Wuppertal ist noch immer aktiv. Nach der zweiten Besetzung wurde unser Haus verbarrikadiert, aber Ideen kann Mensch weder räumen, noch aussperren. Auf dem Ölberg wird gemunkelt, dass die Unterstützer*Innen der #Marien41 neue Aktionen vorbereiten. Hier ein Vorschlag der heute auf der Facebook Seite der Initiatieve „Zwischennutzung – Ein Weg aus dem Leerstand“ gepostet wurde. 

marien8Stadt Wuppertal konfisziert leerstehende Immobilie auf dem Ölberg … aber wann?
Wie man hört sucht auch die Stadt Wuppertal dringend Unterkünfte für Flüchtlinge. Wie wäre es, wenn man – etwas abgewandelt – den Vorschlag der Autonomen aufgreift und die Marienstr. 41 zum Refugee Welcome Center macht. Wohnungen für Flüchtlinge in einem funktionierenden, sozial und kulturell gemischten, Quartier mit jeder Menge Infrastruktur: zentrumsnah, sozial eingebunden, solidarisch …
Ca. 15 bis 20 Personen könnten so eine für sie zufriedenstellende Unterkunft bekommen.


marien7Einzige Bedingung: Die Stadt Wuppertal beschlagnahmt das Gebäude. Die Landesregierung hat es bereits vorgemacht und ein Ferienheim in Olpe konfisziert.
Der Effekt könnte größer nicht sein:
1) Flüchtlinge finden eine Unterkunft in einem funktionierenden Quartier mit hohem Integrationspotenzial anstatt in einem Industriegebiet unter menschenunwürdigen Bedingungen.
2) Eine leerstehende Immobilie, die vom internationalen Finanzkapital liegen gelassen und verspekuliert wird, wird ihrer eigentlichen Bestimmung wieder zugeführt: dem Wohnen.
Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Flüchtlinge, Stadt Wuppertal, Anwohner/innen. Nur das Finanzkapital konnte wieder keinen kompetenten Ansprechpartner nennen …

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