#Wuppertal: Info Veranstaltungen #w2wtal – Kämpfe der Geflüchteten unterstützen

w2wtal_31.10Der Aufbau konkret-solidarischer Strukturen in Wuppertal soll Ende Oktober begonnen werden. Zum Auftakt bietet w2wtal zwei Informationsveranstaltungen an, zu denen alle eingeladen sind, die sich in ein welcome2wuppertal-Netzwerk einbringen möchten.

Dienstag, 28.10.: AZ Wuppertal, Markomannenstr 3
Freitag, 31.10.: ADA in der Wiesenstraße
Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr

Kämpfe der Geflüchteten unterstützen.

Die Flüchtlingskämpfe gehen weiter.
Repressionen und Ausgrenzungen gehen auch weiter.

Die Geflüchteten haben die europaweiten Kämpfe mit den vielfältigen Protestformen der letzten Jahre selber immer mehr in den Mittelpunkt linker Praxis gerückt. In Wuppertal hat jetzt eine Gruppe zusammengefunden, um aus linker Praxis heraus möglichst konkrete solidarische Strukturen aufzubauen.

Angesichts sich zuspitzender Kämpfe und bevorstehender Folgen von Gesetzesverschärfungen sowie des kollabierenden «Dublin»-Regimes innerhalb der EU, sieht w2wtal den Aufbau lokaler Zellen, die den Kampf der Refugees wirksam unterstützen und in der Stadt neu Ankommende vernetzen, als dringend notwendig an. Existierende Netzwerke wie etwa in Teilen Hamburgs oder Berlins sind noch lange nicht überall zu finden. Das gilt es möglichst flächendeckend zu ändern: Wie effektiv lokale Strukturen auch in kleineren Städten in die Maschinerie der Festung Europa eingreifen können, ist z.B. zur Zeit in Osnabrück zu sehen, wo es einem Bündnis immer wieder gelingt, Abschiebungen solidarisch zu verhindern.

Der europweite Kampf der Refugees befindet sich in einer entscheidenden Phase. Viele von denen, die zur Zeit für ein würdiges Dasein und Reisefreiheit eintreten, tun dies unter Einsatz aller Mittel und manche werden einen möglichen Erfolg der Kämpfe selber nicht mehr in Europa erleben, weil sie zwischenzeitlich deportiert wurden. Doch sie führen einen solidarischen Kampf für grundlegende Änderungen. Es ist Zeit, eigene Strukturen und individuelle Möglichkeiten für diesen Kampf zur Verfügung zu stellen.

Wir rufen alle WuppertalerInnen dazu auf, nicht länger zuzusehen, wie Menschen auf der Flucht verletzt, getötet, eingesperrt, ausgegrenzt und wieder abgeschoben werden. Stellt Räume, Mittel, Wissen und Kontakte zur Verfügung! Helft dabei, die Stadt zu einer Überlebenszone und zu einem lebenswerten Raum für alle neuen WuppertalerInnen zu machen!

w2wtal will dabei helfen, informelle Netzwerke und UnterstüzerInnengruppen aufzubauen und Anlaufpunkte zu schaffen, die für Geflüchtete sicher sind.

Kontakt:

w2wtal [at] autistici.org

Quelle: 

http://w2wtal.noblogs.org/

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